ensemble vinorosso

Weltmusik vom Feinsten

Pressestimmen

 

 

Enger klingt brillant
Neues Forum Enger und das Widukindmuseum Enger veranstalten Konzert an der Stiftskirche

Enger. Wer hätte das gedacht, dass rund um die Stiftskirche eine so tolle Akustik herrscht? Gewusst haben es das Neue Forum Enger sowie das Widukindmuseum Enger. Bereits zu sechsten Mal findet daher „Enger klingt“ an der Kirche statt. „Wir wollen Ihnen diese besondere Akustik gerne einmal vorführen und dabei einen kleinen Rundgang um die Kirche machen“, sagte Regine Krull, Museumsleitung.

Enger Klingt 30.08.2015[…] Den musikalischen Abschluss hat das Ensemble Vinorosso gebildet. Das Ensemble besteht aus zwei bis dreißig Musikern, die sich vorwiegend an der Hochschule für Musik Detmold kennen gelernt haben. Fünf von ihnen waren nach Enger gekommen. Die Künstler stammen aus vielen unterschiedlichen Ländern. Das spiegelt sich in ihren Programmen wider. Schwerpunkte haben sie auf Klezmer, Balkanmusik, Musik der Roma, orientalische Musik sowie Klassik gelegt.

„Die Reihe „Enger klingt“ ist eine ungewöhnliche Veranstaltung. Der Kirchenrundling ist eigentlich das schönste Fleckchen in Enger. Ich finde ja ein bisschen sieht es aus wie in Italien. […]“

von Ann-Christin Klute – „Engerscher Anzeiger“ vom 01.09.2015

 

 

„Vinorosso gibt Jubiläumskonzert auf der Waldbühne
Schwungvolle Musik auf der Waldbühne am Hermann

Etliche Besucher haben auf der Waldbühne am Hermann einen Auftritt des Ensembles Vinorosso erlebt. Das Freiluftkonzert unter klarem Sternenhimmel begeisterte.

DETMOLD. „Vollmundig, harmonisch ausgewogen, hervorragend ausgereift, im Abgang warm nachklingend, sehr lebendiges Finale“ – so würden die Musiker des internationalen Ensembles Vinorosso nicht nur einen exzellenten Wein, sondern auch ihr musikalisches Spiel charakterisieren. „Verführung unter’m Sternenhimmel“ hatte das Ensemble um seinen musikalischen Leiter Florian Stubenvoll für sein Konzert auf der Waldbühne am Hermannsdenkmal in der Überschrift des Abends versprochen.

Der Auftritt am Fuße des Recken ging so gerade noch als Jubiläumskonzert durch – auch, wenn das Ensemble bereits im vergangenen Jahr seinen zehnten Geburtstag feierte. Da der geplante Auftritt damals unglücklicherweise abgesagt werden musste, gab es nun – ein Jahr später – die Gelegenheit, den Musikern bei ihrem Programm auf der Waldbühne zu lauschen. Für dieses hatten sich der musikalische Leiter Florian Stubenvoll und seine Kollegen voll und ganz Leckerbissen der Weltmusik, und hier besonders der traditionellen osteuropäischen Musik, herausgesucht.

Auch klassische abendländische Werke hatten die Künstler für das Freiluftkonzert vorbereitet. Die rund 30-köpfige Besetzung begrüßte das Publikum zunächst schön stimmungsvoll mit dem „Rondo Albanese“, daraufhin spielten sie den „Heyser Bulgar“ und das Kammermusikstück „Moldavian Hora“. Schnell zeigte sich die enorme Vielfalt im Spiel des Ensembles. Mal rasant, dann wieder romantisch und gefühlvoll inszenierten die Künstler ihren gut zweistündigen Auftritt und hielten ihr Publikum dabei stets im Bann. Zum ersten Mal richtig aus sich heraus kamen die Besucher bei dem Kleszmer-Stück „Romanian Swing – Old Bulgar“, indem sie Stubenvolls Klarinettenklänge und die flotte Einlage der schweizerischen Violinistin Maja Hunziker mit Klatschen untermalten. Ausdrucksvoll war die Intonation des griechischen Werkes „Piskopianos Skopos“. „Stellen sie sich Oreganogeruch in der Nase und eine Weide voller Ziegen vor. Dazu einen Vinorosso“, schlug Stubenvoll charmant vor. Maja Hunziker begeisterte erneut bei einer Karparten-Suite mit einem nahezu larmoyant anmutenden Solo an der „Stroh-Geige“ – einem zarten Streichinstrument mit metallischem Trichter – und später im Zusammenspiel mit Franco Lari an der Violine.

Nächster Halt auf der musikalischen Europareise war Mazedonien. Hier brillierte Miroslav Grahovac am Akkordeon bei einem Hochzeitstanz. Auch südamerikanische Klänge kann das Ensemble. In diesem Fall erntete Percussionist Mike Turnbull staunende Blicke vom Publikum, als er mit dem Saiteninstrument Berimbau, einem brasilianischen Musikbogen, musizierte. Am Ende war klar: die Musiker hatten Wort gehalten. Die Verführung unter dem klaren Sommernachtshimmel war den Virtuosen voll auf geglückt. Die Besucher verabschiedeten die Künstler unter tosendem Applaus. Zur Belohnung gab’s noch drei Zugaben.“

von Raphael Bartling – „Lippische Landes-Zeitung“ vom 01.09.2015

 

 

Freilichtbühne mit allerbester Weltmusik getauft

GÜTERSLOH. In Brüssel streiten sich die Europäer, in Gütersloh wird Europa gefeiert – mit „Vinorosso“ und zündender Weltmusik. Besser als mit dem Detmolder Ensemble und seiner mitreißenden Mischung aus Balkanfolklore, Klezmer, klassischer Spielweise, Experimentierfreude und Spielwitz hätte die sanierte Freilichtbühne in Mohns Park am Samstagabend nicht eingeweiht, hätte der Gütersloher Sommer nicht gestartet werden können.

Eine völker- und generationenverbindende Mischung, die ein bunt gemischtes, gut 800-köpfiges Publikum begeisterte… Mit „Vinorosso“ stand ein Ensemble auf der neuen Bühne, dessen 15 Musiker aus den Klassikschmieden deutscher Musikhochschulen kommen. Das erklärt ihre technische Virtuosität. Doch ihre offensichtliche Spielfreude und Lust am mitreißenden Crossover speist sich aus ihren unterschiedlichen Wurzeln. Mehr als zehn Nationen sind vertreten. Klarinettist Florian Stubenvoll, der das Ensemble 2004 um sich scharte, nutzt diesen musikalischen Schmelztiegel für seine intelligenten und überraschenden Arrangements, die von Liebe und Leben in allen Nuancen zu erzählen wissen. „Wir spielen Musik mit hohem Unterhaltungswert. Mainstream wollen wir nicht bedienen“, erklärt der mehrfach ausgezeichnete Stubenvoll…, wohl wissend um sein Können, Erwartungen gegen den Strich zu bürsten. So preist er eben noch mit beschwörerischen Klarinettentönen ein „Süßes Mädchen“ aus der Türkei, schon liefert das Ensemble einen temporeichen Gruß aus der Ukraine und spielt einen griechischen Tanz, bei dem Violinistin Maja Hunziger hingebungsvoll und mit flirrendem „huuuiiih“ auf einer Strohgeige fiedelt, die statt des Resonanzkörpers einen Trichter hat.“

von Doris Pieper – „Die Glocke“ vom 29.06.2015

 

 

Die Sonne geht auf

GÜTERSLOH. Die Strohgeige war nicht das einzige ungewöhnliche „Vinorosso“-Instrument: Mike Turnbull am brasilianischen Musikbogen Berimbau zupft spannende Klangfarben ins Spiel. Ein E-Bass mischt sich mit dem klassischen Cello zur russischen Rumba. Und bei der schwärmerischen Karpatensuite lässt Trompeter Daniel Reichert… die Sonne aufgehen. Ab und zu blitzt spitzbübsich eine jazz- oder Bluessequenz auf. Schont folgt ein freundlicher „Mazel Tov“ in Klezmerklängen. Vielfalt und Ideenreichtum sind Trumpf. Vom Vierviertel- bis zum 25/8-Takt – bei diesem Ensemble ist alles möglich…“

von Doris Pieper – „Die Glocke“ vom 29.06.2015

 

 

Zurück im Wohnzimmer
Gütersloher Sommer am Samstag auf der Freilichtbühne eröffnet

GÜTERSLOH. Das Ensemble Vinorosso hat am Samstag den Gütersloher Sommer mit einem Konzert aus orientalischen und osteuropäischen Klängen eröffnet.
… Dann startet endlich das, worauf alle warteten. Unter der Führung von Florian Stubenvoll legte das Detmolder Ensemble los. Das erst Lied „türkisches Mädchen“. Ein Mix aus türkisch anmutenden Klängen, der die Kulisse gleich noch wärmer erschienen ließ… Untermalt von den Streichern wechselten sich Klarinette und Querflöte mit ihren Soli ab…Mit jedem Mal wurde der Applaus tosender, und es erklangen zustimmende Pfiffe aus dem Publikum. Ein weiteres Bonbon an diesem Abend waren die ungewöhnlichen Instrumente. Beispielsweise griff Maja Hunziger zu einer Strohgeige. Ein Instrument, dessen Form sich mit einer Kreuzung aus Geige und Trompete beschreiben lässt und einen charakteristischen Klang erzeugt. Das Publikum war den 15 Musikern des Ensembles vom ersten Ton an verfallen. Nahezu jeder Fuß wippte oder ein anderes Körperteil schwang im Takt mit….“Diese Zusammensetzung ist einfach wunderbar, man hört den Musikern an, welchen Spaß sie an der Sache haben,“… Mike Turnbull improvisierte auf einem brasilianischen Berimbau. Schnell gespielt klingt es ähnlich einer Gitarre in Kombination mit einer Trommel…“

von Kai Steinecke – „Neue Westfälische“ vom 29.06.2015

 

 

Jeder Ton ein Fest
Das Ensemble Vinorosso feiert sein zehnjähriges Bestehen mit einem grandiosen Konzert

Am Ende tanzt ein Teil des Publikums einen Reigen. Was könnte besser beschreiben als das, was im Konzerthaus er Hochschule für Musik geschehen ist? Das Ensemble Vinorosso beging sein zehnjähriges Bestehen mit einem ausverkauften und umjubelten Konzert.

DETMOLD. Vinorosso, Rotwein, gibt es bekanntlich in den verschiedensten Ausprägungen. Schwer, leicht, dunkel, durchscheinend, kräftig. All das vereint das Ensemble in seiner Musik. Es will klassische Elemente mit solchen der Weltmusik verbinden, was vor allem auf Ebene der Instrumentation mit Bassklarinette, Englischhorn, Strohgeige, Cello, Bratsche und Waldhorn gelingt. Alle anderen Instrumente treten ja auch in verschiedensten Zusammensetzungen in der Volksmusik auf – wobei, wenn man es genau nimmt, alle klassischen Instrumente ihren Ursprung in der Musik des Volkes (nicht in der volkstümlichen des Musikantenstadls) haben.
Wie dem auch sei, auf der Ebene der gespielten Musik ist ganz klar der Schwerpunkt auf der Musik des Südosten Europas zu verorten. Das macht Vinorosso unter seinem Leiter Florian Stubenvoll seit zehn Jahren außerordentlich reizvoll. Selten kann man wie hier beobachten, dass jedem Musiker und jeder Musikerin zu jedem Zeitpunkt jeder Ton wichtig ist und vor allem Freude macht. Sie vollführen Metren wie Sieben-Achtel-Takte oder gar 25-Achtel-Takte mit Leichtigkeit und in halsbrecherischen Läufen. Nur wer einmal im Gehörbildungsunterricht solche Metren klopfen musste, vermag nachzuvollziehen, welche Arbeit und Leistung es ist, diese Mühe vergessen zu lassen. Jeder Musiker und jede Musikerin, sei es Percussionistin Yoana Verbanova, die Cellistin Anne-Lise Cassonnet oder Claudia Iserloh am Akkordeon, ist voll da, im Element, verschmolzen mit der Musik, seien es chassidische oder bulgarische Tänze oder der Klezmerklassiker Sammys Freilach.
…Besondere Freude bereitete dem Publikum eine achtköpfige Abordnung des Tanzensembles Slawia aus Frankfurt, zu dessen 40-jährigen Bestehen Vinorosso im großen Sendesaal des Hessischen Rundfunks gespielt hatte. Die Tänzerinnen und Tänzer zeigten einen bulgarischen und einen eher reigenden ungarischen Tanz. Zu den Zugaben mischten sich die Tänzer unter das Publikum und verführten es zum Schlussreigen. Langanhalten Applaus im Stehen.“

von Thomas Dohna – „Lippische Landes-Zeitung“ vom 24.11.2014

 

 

Vinorosso feiert das Leben
Ensemble präsentiert neue CD „short stories“ mit mitreißendem Konzert im Detmolder Sommertheater

DETMOLD. Ein Konzert mit Vinorosso ist wie ein Augenöffner für das Essentielle im Leben. Natürlich funktioniert es gerade in der Weihnachtszeit gut, die Emotionen anzukurbeln, aber Vinorosso schafft es immer und überall, die Menschen zurück zu ihren Wurzeln zu bringen. Dorthin, wo Werte wie Liebe, Toleranz und Herzlichkeit zählen, wo man einander zuhört und gemeinsam feiert – unabhängig vom kulturellen Hintergrund. Das mag kitschig klingen, aber es ist das, was die Gesichter nach einem Vinorosso-Konzert ausdrücken: Bereicherung, Freude und eine gewisse Art der Verbundenheit… Vinorosso sprengt Schubladen. Streicher, Bläser und Schlagzeuger feiern hier eine große Party mit Folklore, Klassik, Balkan- und Weltmusik… Ob heiter oder melancholisch, Lebensfreude ist in allen Stücken zu finden… Eine Energie, der man sich kaum entziehen kann: Diese haben alle Vinorosso-Musiker auf ihre Zuhörer übertragen.“

von Christine Dick – „Lippische Landes-Zeitung“ vom 10.12.2012 

 

 

Eine Truppe unter Hochspannung
Im Rahmen des Morsbroicher Sommers heizt das internationale Ensemble Vinorosso dem Publikum im Schlosspark ein. Südeuropäische Klänge versetzten manch Zuhörer gar in Urlaubsstimmung.

ALKENRATH. Die Akteure passen an diesem Abend so gerade eben auf die Bühne hinter Schloss Morsbroich. Vielleicht 25 Musiker, ausgerüstet mit dem üblichen Instrumentarium wie Streichern, Holz- und Blechbläsern, aber auch mit Mandoline, Digital-Piano, Metallklarinette, Perkussionsinstrumenten, Akkordeon. Die Armen tragen mehrheitlich schwarz, etwas weinrot ist auch im Spiel. Es ist heiß im Schlosspark, so richtig Morsbroicher Sommer. Und die Musik ist auch – heiß.
Das Ensemble Vinorosso ist ein internationales Ensemble, das 2004 aus Musikern rund um die Musikhochschule Detmold gegründet wurde. International ist auch die Musik, die die Mitglieder in unterschiedlichen Besetzungen aufführen. Und sie wollen zeigen, dass Musik eine Universalsprache ohne wirkliche Grenzen ist. Florian Stubenvoll, der Klarinettist, der an der Position des Dirigenten vor dem Ensemble steht, ist der Gründer und künstlerische Leiter. Das ganze Ensemble swingt und lacht und hat dermaßen Spaß am Musikmachen, das man vor lauter Freude permanent mitgrinsen möchte. Dahinter steckt natürlich hörbar viel Disziplin – die rhythmische Präzision und auch die Virtuosität, mit der sie spielen, lässt da keinen Zweifel. Die manchmal fremden Rhythmen und die oft ost- oder südeuropäischen Klänge versetzen die Zuhörer in andere Gefilde; Urlaubsgefühl kommt auf. Großartig leitet Stubenvoll auf der Klarinette „Mazel Tov“, das berühmte Klezmerstück, ein. Bewundernswert ist die Leichtigkeit, mit der die Bläser spielen…. Große Klangfülle präsentiert das Ensemble Vinorosso; manchmal ist es fast zu viel Fülle, die in den sich wiederholenden Themen von Stubenvolls Arrangements steckt. Eigentlich sollte man das tanzend erleben. Ein serbisches Liebeslied hat dagegen fast etwas Hypnotisches, und wenn die Melodie im Cello erklingt, ist das so schön, dass man weinen könnte. Aber halt! Schon ist ein wilder Rundtanz im Gang und der Mann am Akkordeon strahlt, während er die aberwitzig schnellen Phrasen spielt. Diese Truppe steht unter Hochspannung und lässt mit ihrer Lust an Musik die Luft flirren. Ein großartiges Erlebnis im Morsbroicher Schlosspark und ein schöner Vor-Abschiedsabend für den Sommer, der sich zu diesem Termin mal richtig Mühe gibt.“

Von Christiane Dohmstreich –„Leverkusener Anzeiger“ vom 20.08.2012

 

 

Musikalische Abenteuerreise  KLASSIKSOMMER
Vinorosso begeistert im wunderschönen Rosengarten

HAMM…Das mit Musikern aus vielen Ländern und den Klangkosmos gleich dreier Kontinente verbindende Weltmusik-Orchester ließ die Herzen der Zuhörer ab dem ersten Stück höher schlagen. Albanien als erste Station der tönenden Reise, und das bei jiddisch/hebräischen Hochzeiten üblicherweise gespielte „Mazel Tov“ bezauberten und sorgten sofort für rhythmische Bewegung im Publikum… So waren neben den klassischen Streich- und Blasinstrumenten und Piano auch Mandoline, Akkordeon, Darbouka, Cajón, Domra und mehr zu sehen und zu hören.
Ensemblegründer und Leiter Florian Stubenvoll hielt das bunte Ensemble zusammen, spielte Klarinette und moderierte auf sehr unterhaltsame Weise. Die ausgefeilten Arrangements waren das Salz der musikalischen Mixtur, verklammerten abendländische Klassik und traditionelle Klänge vieler Kulturen zu einem kompakten, harmonischen Gesamtkunstwerk.
Jede Spiel- oder Stilrichtung trug zum Gelingen bei. Das ungezügelte Folklore-Feuer loderte in den wilden Tanzstücken mit zahllosen solistischen Glanzlichtern von Violine, Klarinette, Flöte, Akkordeon und vielen anderen Klangwerkzeugen. Sehnsuchtsvolle Balladen verführten zum Träumen und berührten tief „drinnen“. Piano, Bläser, Streicher und Percussion sorgten für eine abwechslungsreiche Basis, über die sich manch gewagte Instrumenten-Kombination emporschwang…
Mit Liebeslied und Rundtanz verging die Zeit wie im Fluge, Kontrast lieferte das auf fünf Musiker abgespeckte Folk-Ensemble sowie der nur von der Darbouka begleitete Sackpfeifen-Solist. Von Serbien über Bulgarien zu den griechischen Inseln und bis zum lebhaft frohen Freilach aus der Ukraine führte die klingende Fahrt, die verdeutlichte, dass Musik keine Grenzen akzeptiert. Eine „Transsylvanische Droge“ rundete schließlich das musikalische Abenteuer ab. Doch natürlich hatte das Ensemble noch einen Brauttanz im Ärmel – und als das den Besuchern nicht reichte, auch noch eine etwas anders ausgeführte „Mazel Tov“-Variante.“

„Westfälischer Anzeiger“ vom 21.08.2012 

 

 

Die Menschen sind hungrig nach Musik
Ensemble Vinorosso spielt herausragendes Konzert zum Semesterabschluss in der Musikhochschule

DETMOLD. 580 Sitzplätze standen im Konzerthaus der Hochschule für Musik zur Verfügung, jedoch gab es noch viele weitere Gäste, die auf einen Platz im Saal hofften und währenddessen die Musik vom Flur aus miterlebten. Das soll etwas heißen.
Wie aber schafft es ein Ensemble, so viele Gäste – auch solche, die sonst nicht gerade regelmäßige Konzertgänger sind – gleichzeitig zu begeistern? Die Menschen sind hungrig nach ehrlicher Musik. Bei Vinorosso gibt es keinen Konzert-Knigge, der die Leute erst nach dem dritten Satz klatschen lässt. Hier wird Musik unmittelbar gefeiert. Und das, was die Musik mit den Menschen macht: Sie berührt, sie bewegt, sie verbindet, sie macht nachdenklich und sie erfreut. Diese Faktoren kann Vinorosso in einem Konzert vereinen, weil das Ensemble perfekt vorbereitet ist und darüber hinaus lauter Überraschungen bietet…“

von Christine Dick – „Lippische Landes-Zeitung“ vom 16.07.2012

 

 

Musiker schenken dem Publikum klangliche Glücksgefühle
Ensemble Vinorosso bietet eine mitreißende Reise durch Europa

DETMOLD. Mit „Mazel Tov“ aus der Klezmer-Suite hat das Ensemble „vinorosso“ sein Publikum in der Stadthalle begrüßt. „Mazel Tov“ bedeutet „viel Glück“ – doch das benötigten die mehr als 350 Gäste nicht. Denn der Genuss feinster Klänge dieser großartigen Verbindung exzellenter Musiker macht allein schon glücklich. Ebenso präsent wie die fast 30 Aktiven auf der Bühne waren von Beginn an auch ihre begeisterten Zuhörer. Da brauchte es keine Aufforderung des charmanten Moderators Arne Heger, um den mitreißenden Klängen klatschend zu folgen…
Nach gut zwei Stunden feiern stehende Gäste das Ensemble Vinorosso, das sich mit drei Zugaben vom Publikum verabschiedet…“

„Lippische Landes-Zeitung“ vom 26.09.2011

 

 

Höchster Genuss mit Vinorosso
Start in den Kultursommer mit ungewöhnlichem Ensemble
Vielfältige und breitgefächerte musikalische Ebene

PLETTENBERG. Mit dem Ensemble Vinorosso gelang den P-Kult-Organisatoren Barbara Benner und Frank-Ulrich Sohn ein Griff in ein musikalisch hochklassiges Segment für den Plettenberger Kultursommer. Das Ensemble Vinorosso steht für uneingeschränkte Spielfreude. Etwa 30 Musiker tanzen, wippen, musizieren auf der Bühne und drücken mit ihrer Körpersprache ihre Freude über die Musik aus. Da muss der Funke einfach auf das Publikum überspringen… Aberwitzig schnell bei 15/8- oder gar 25/16-Takten, langsam, laut, leise, klassisch, modern; orchestrale Klangfarben mit orientalischer, osteuropäischer Volksmusik. Technische Fingerfertigkeit auf höchstem Niveau. Dies schienen die Weltmusiker förmlich aus dem Ärmel zu schütteln.
Streicher, Bläser, Percussiongruppe und exotische Instrumente… Walking-Acts mit bulgarischem Dudelsack und orientalischer Trommel… Perfekt, professionell, harmonisch, funkensprühend: das ist die Musik vom Ensemble Vinorosso. Ungewöhnlich, für manchen gewöhnungsbedürftig. Einlassen sollte man sich auf Neues und Anderes, um zu erfahren, wie vielfältig die musikalische Ebene sein kann… Je bereitwilliger sich die Zuhörer mit der Zeit auf die Andersartigkeit der Musik einließen, desto stärker geriet der Applaus. Mit drei Zugaben endete das Konzert am frühen Abend.“

von Hendrik Schulz und Ai-Lan Na-Schlütter – „Westfälische Rundschau“, Mitte Juli 2011

 

 

„… Einen krönenden Schlusspunkt unter einem in sich stimmigen, gelungenen Kindermusikfest bildete das Abschlusskonzert mit dem ensemble vinorosso. Auf der Suche nach der „geheimnisvollen Flaschenpost“ geleiteten Matrose Max und Kapitänin Sophie das aufmerksame Publikum von einer Stromschnelle zur nächsten. Das Repertoire der hochmotivierten Nachwuchsmusiker reichte vom jiddischen „Mazel Tov“ über den argentinischen Tango „La cumparsita“ bis zu einer japanischen Kirschblütenmelodie. Zu Recht ernteten die Akteure für den kindgerechten Vortrag viel Applaus.“

von M. Samtenschnieder – „Bad Oeynhausener Zeitung“ (Westphalen Blatt) vom 21.06.2011

 

 

Von Tradition und Weltgeist erfüllt 
Ensemble Vinorosso eröffnete Weltnachtfestival

BIELEFELD. … Etwa 300 Besucher sind in die Altstädter Nicolaikirche gekommen. Man erlebt ein kleines klassisches Orchester, das von orientalischen Handtrommeln begleitet wird. Gediegene orchestrale Klangfarben mischen sich mit ungestümer, meist osteuropäischer Volksmusik. Ohrwürmer und Gassenhauer aus Klezmer- und Balkan-Volksmusik erklingen. „Ayde Jano“, eine aktuell von vielen Balkanmusik-Gruppen interpretierte serbische Melodie, steigt hier leise auf. Getragen-melancholisch wird diese unbeschreiblich schöne Melodie von Vinorosso interpretiert, die dabei durch die verschiedenen Instrumentengruppen wandert. Wie vollendete Filmmusik wirken hier orchestrale Arrangements traditioneller Balkanklänge.
In den meisten Stücken geht es aber aberwitzig schnell und virtuos zu. Bei ungeraden 15/8 oder sogar 25/16-Takten kann sich niemand ruhig in den Kirchenbänken halten… Musikalisch sind die Detmolder Hochschulmusiker über jeden Zweifel erhaben, und ihre brillanten, authentischen Interpretationen entwickeln zudem noch eine ungemeine Spielfreude. Langer, stehend gegebener Beifall am Ende des zweistündigen Konzertes.“

von Eckart Schönlau – „Neue Westfälische“ vom 16.05.2011

 

 

Kein Herz bleibt unberührt
Ensemble Vinorosso stellt seine neue CD im Detmolder Sommertheater vor und reißt das Publikum mit

DETMOLD. Passend zum Titel der neuen CD „Global Players“ hat das Ensemble „Vinorosso“ mit Qualität und Innovation geprunkt. Am Freitag stellte das internationale Orchester die Musik im Detmolder Sommertheater vor.
„Vinorosso“ ist ein Ensemble der großen Emotionen. Sobald die Vollblutmusiker, die sich vorwiegend an Detmolds Hochschule für Musik kennengelernt haben, zu spielen beginnen, bleibt kein Herz unberührt. Die „Luft-Instrumente“ – so nennt der künstlerische Leiter Florian Stubenvoll die Bläser – schwirren durch stürmische Sphären, die „vibrierenden Felle“ (Schlagzeuger) strotzen vor Antrieb und Schwung und die „schwingenden Saiten“ (Streicher) wiegen sich in Hingebung und Träumerei.
Manchmal zittert die Mandoline melancholisch, das Akkordeon improvisiert imposant. und zwischendurch tritt die Posaune hervor und kommentiert die Szenen mit Glanz und Glamour. Nach einem rauschenden Medley aus albanischen Melodien und Tänzen („Rondo Albanese“)  kommt eine langsame Balkanmelodie. Mit einem Donnerschlag beginnt der „Trudenritt“, es folgen ein Walzer aus Rumänien und eine Klezmermelodie.
Derartige Kultursprünge sind typisch für das Ensemble, dessen Mitglieder aus mehr als 10 Nationen stammen…
Es gibt Kammermusik, denn „Vinorosso“ liebt unterschiedlichste Besetzungen. „Kayikci“ heißt eine kaukasische Melodie, „Makedonska Fantasija“ bezeichnet eine Kombination mehrerer Stücke aus Mazedonien, und der „Funk(y) Wedding Tune“ zeigt keltische und jiddische Einflüsse. Hier begeistern Solisten wie der Akkordeon-Spezialist Miroslav Grahovac oder die Violinistin Maja Hunziker. Ruven Ruppik und Mike Turnbull trommeln auf außergewöhnlichen Schlaginstrumenten und lächeln dabei mit Herzensfreude ins Publikum. Als das gesamte Orchester wieder auftritt und einen bulgarischen und einen armenischen Tanz sowie die wundervolle „Karpaten-Suite“ spielt, klatscht das Publikum euphorisch mit.
Taktarten und Tempi wechseln, als gäbe es keine Regeln mehr, doch in dieser musikalischen Freiheit hat das Ensemble Vinorosso alles fest im Griff. Das Publikum will vier Zugaben…“

von Christine Dick – „Lippische Landes-Zeitung“ vom 13.12.2010

 

 

„IBBENBÜREN. Südländisches Flair war am Freitag auf dem Christuskirchplatz zu genießen, denn auch Petrus spielte diesmal beim Festival „Ab in die Mitte“ so richtig mit. „Vinorosso“, das Orchester der Musikhochschule Detmold, hätte sicher auch ohne seine Hilfe „den Kern geöffnet“, aber so war es ein echter Sommerabendtraum.
Vino rosso wurde zwar nur wenig getrunken, dafür gab es für jeden Konzertbesucher ein Glas Sekt, und der passte mindestens ebenso gut zu der spritzigen Musik. Und das musikalische Programm zwischen Klassik und Weltmusik war nicht weit von einem Fünf-Sterne-Menü entfernt.
Die Leitung des Orchesters hatte der Klarinettist Florian Stubenvoll, der an diesem Abend auch die Moderation übernahm. Bei seinen prägnanten und einfühlsamen Erläuterungen sprach er immer wieder von „unserer Auffassung, unserer Sichtweise“ und den Möglichkeiten, die das vielseitige – auch orientalische – Instrumentarium des Orchesters eröffne. Damit wurden besondere musikalische Eindrücke erzeugt und verstärkt. Dies zeigte sich besonders deutlich bei dem „Rondo alla turca für Klavier und Orchester“ von Wolfgang Amadeus Mozart. Die Mitglieder des aus mehr als zehn Nationen stammenden und generationsübergreifenden Orchesters mit Studierenden, ehemaligen Studierenden und Lehrern zeigten vehemente Spielfreude. Darüber hinaus bereicherten sie die Musik mit einem außerordentlichen Emotionsreichtum, der ihren unterschiedlichen Wurzeln und Lebenserfahrungen entsprach.
Schon zuvor waren die Hörer auf diese Vielfalt vorbereitet worden. Stubenvoll verwies im „Rondo Albanese“, mit dem das Ensemble das Konzert eröffnete, auf „musikalische Grüße der Luftabteilung und der Percussionsabteilung“ gefolgt von „den sanften Schlussbemerkungen sämtlicher schwingender Saiten“. In dieser Weise eingestimmt war das Publikum auch für die Feinheiten bei Giacomo Rossinis Ouvertüre zur Oper „Semiramide“ sensibilisiert, die hier noch leichtfüßiger wirkte als man sie ohnehin kennt.
So erlebten die begeisterten Hörer auf dem sehr gut besuchten Christuskirchplatz zwei Stunden berauschender Musik. Dabei wurde die Klassik ohne jeden Authentizitätsverlust von manchem Staubkorn befreit. Je weiter der Abend fortschritt, desto ausgelassener wurde die Musik, aber selbst bei einer sehnsuchtsvollen Weise aus Armenien, oder einer verträumt zärtlichen Melodie aus Mazedonien war stets die „lebendige Energie der Töne“ zu spüren, „die sich verbinden und wieder weiterziehen“.
Allmählich verschob sich der Schwerpunkt des Konzerts immer mehr zu traditioneller Balkanmusik, die mit ihren Rhythmen besonders ins Blut ging. Gleichermaßen wusste das Publikum aber auch den Abwechslungsreichtum der verschiedenen extra hervortretenden Instrumente wie der Finger-Zimbel, der Trompete, des Akkordeons und vieler anderer zu schätzen.
Einprägsam apart war eine schmelzende Cello-Kantilene, die mit einem atemberaubenden Schlagzeugsolo korrespondierte. Bis zum Ende überwog tiefgründiger Frohsinn: Ein Sommerkonzert wie aus dem Märchenbuch!“

von Sunhild Salascheck – „Ibbenbürener Volkszeitung“ vom 23.08.2010

 

 

Bilderbuchstart für den ersten Kultursommer

… Gute-Laune-Musik macht nicht nur dem Publikum, sondern auch den Musikern des Ensembles Vinorosso selbst Spaß. Deswegen sind ihre Tänze und Volksweisen so mitreißend. Die Virtuosität jedes einzelnen Instrumentalisten und die swingenden Rhythmen aus Osteuropa machen das Hörvergnügen komplett… Der vom Kulturamt erstmals veranstaltete Paderborner Kultursommer hat sein Publikum gefunden…“

„Westfälisches Volksblatt“ vom 07.06.2010 

 

 

Wein ist der Regen für den Garten unserer Seele
Praktische interkulturelle Kompetenz – das Ensemble Vinorosso

Blasend, schlagend und streichend ziehen sie schließlich durch den Zuschauerraum – und das stehend applaudierende Publikum, das sie nicht gehen lassen will, muss nun notgedrungen hinterherziehen. Ein starker Abgang des Ensembles Vinorosso, das im Konzerthaus der Detmolder Musikhochschule kürzlich sein fünfjähriges Bestehen feierte… [Bis] zu 30 Frau und Mann stark, setzt sich das Ensemble aus ehemaligen und noch Studierenden der Hochschule zusammen… haben sich auf klassische Musik und traditionelle Balkanmusik spezialisiert, wechseln in ihren Programmen zwischen Rossini-Ouvertüre, mazedonischem Brauttanz, Roma-Melodie und getragenem Klezmer hin und her. Ein spannendes, rhythmenreiches Konglomerat, mit dem sie sich auch buchen lassen – für Hochzeiten oder Firmenjubiläen etwas, bei denen sie dann auch gern in kleineren Gruppierungen auftreten…“

von Ursula Böhmer – Zeitschrift „Erwachsenenbildung“ – 04/2009 (Anfang des Berichts) 

 

 

Musikalische Feuerwerker – Ensemble Vinorosso in Winkhausen

… das Ensemble Vinorosso ist absolut einzigartig, denn der Sound klingt immer anders, je nachdem wer von den gut 25 Mitgliedern gerade mitspielt. Am Samstag waren es sechs junge Musiker, die die gut 160 Besucher in der Winkhauser Zehntscheune zu Begeisterungsstürmen hinrissen. Natürlich unplugged, kein Verstärkergefiepe trübt den vollkommen authentischen Sound, den das quirlige Sextett aus vier verschiedenen Nationen präsentierte. Eine musikalische Reise durch die Volksmusiken Osteuropas, angereichert mit klassischer Virtuosität und hintergründigem Spielwitz.
Man begann mit groovendem Klezmer, streifte Moldawien, Armenien, Bulgarien und Mazedonien, endete irgendwo in den Karpaten, um dann wieder von vorne zu beginnen. Gespielt wurden reichlich Hochzeitslieder, traurig melancholische Volkslieder und eben leicht skurrile Walzer. Nichts Ungewöhnliches eigentlich, das Besondere ist die Virtuosität, mit der dieser polyglotte Style-Mix noch mit klassischen, barocken und romantischen Musikfetzen angereichert wird. Denn dass diese sechs genialen jungen Musiker aus der Klassikecke kommen, hört man mit jedem Ton, was dem Sound keineswegs schadet.
Am Flügel Hajdi Elzeser aus Mazedonien, klassische Pianistin mit osteuropäischen Wurzeln, die wirklich in allen Stilen zu Hause ist. Maja Hunziker aus der Schweiz an der Violine, virtuose Sologeigerin, die ebenso virtuos die leisen Töne beherrscht. Bestechend die klangliche Ausgewogenheit in der Truppe, einer echten Allstar-Band, wo die Soli ständig wechseln und eventuell mal die strahlende Soloklarinette von Stubenvoll dominiert. Gleich zwei Percussionisten, Ruven Ruppik und Yoana Varbanova, bestimmten Groove und Takt mit allem, was gut klingt: Cajón, Darabouka, Tupan, Udu. Ebenso vielseitig agiert der Klarinettist, der selbst der kleinsten Okarina ein Feuerwerk an Virtuosität abringt.“

„Neue Westfälische“, Ende November 2009 

 

 

Eine Welle der Begeisterung
Best of: Ensemble Vinorosso feiert fünften Geburtstag mit einem einzigartigen Konzert

… Beim Ensemble Vinorosso trifft Musik aus verschiedenen Welten zusammen, man könnte sagen, hier trifft sich die Welt. Bei dieser feinfühligen, lebhaften, temperamentvollen Musik weichen alle Grenzen. Während das Ensemble ansteckende Rhythmen mit getragenen Klezmer-Melodien und aufbrausenden Tänzen verbindet, jongliert Jens Heuwinkel am Rande der Bühne mit bunten Bällen. Zusammen ergibt das ein Gesamtkunstwerk, in dem die artistischen Züge die Bewegung der Musik aufnehmen und den sichtlichen Spaß, den die Musiker dabei empfinden, einfach in die Hände transportieren… Taktarten wechseln, als seien sie auf einer lebendigen Reise. Wellenartig nehmen Lautstärke und Tempo zu, um sich dann wieder sanft zurückzuziehen. Das klingt einerseits in sich geschlossen und gleichförmig, dann aber auf eine spannende Art verschieden… Zwischen beeindruckenden Solo-Einlagen finden die Musiker immer wieder zusammen, greifen die Geschichten hinter den Titeln auf oder überraschen sich gegenseitig mit experimentellen Klängen. Die Töne verbinden sich und ziehen weiter, wie eine Welle der Begeisterung. Die vielen Menschen im Publikum klatschen und pfeifen, die Musik vom Ensemble Vinorosso ist wie ein aufregendes Lauffeuer, das in Sekundenschnelle von der ersten bis in die letzte Reihe gelangt und auf dem Weg dorthin die wichtigste Botschaft schon längst verbreitet hat: Musik verbindet.“

„Lippische Landes-Zeitung“ (LZ) vom 20.10.2009

 

 

„Grenzenlos mitreißend – Detmolder Ensemble Vinorosso besticht seit fünf Jahren mit Weltmusik in ganz eigener Spielart“

„LZ“ vom 14.10.2009 

 

 

Musikalisch entgrenzter Abend – Leidenschaftliches Orchesterspiel
Das Ensemble Vinorosso unter der Leitung seines Klarinettisten Florian Stubenvoll wurde mit Ovationen gefeiert

Gütersloh. Wann hat es das schon einmal gegeben: Dass ein Musiker die Standing Ovations des Publikums noch weit vorm Ende des Konzerts fast abwehren muss, weil die Begeisterung keine Grenzen kennt……Und dann spielen sie weiter, die 19 Damen und Herren des Ensembles Vinorosso, und bringen Orient und Okzident, Klassik und Weltmusik so hinreißend schön zusammen, dass Volker Wilmking am Ende die Frieden stiftende Macht der Musik beschwört. Einen schöneren Auftakt zur Woche der kleinen Künste als diesen musikalisch entgrenzten Abend hätte sich der Vorsitzende der Kulturgemeinschaft Dreiecksplatz gar nicht wünschen können…..So international besetzt wie das Orchester ist auch seine Musik: Die Musiker aus Mazedonien, Serbien, Bulgarien oder der Türkei bringen ihre Musik mit, die jede ihre Eigenart hat und doch eines eint: die permanent wechselnden Taktarten, die elegische Poesie ihrer Einleitungen und der wirbelnde Schwung ihrer Tänze. Leidenschaftlicher und virtuoser gespielt kann man sich diese Musik kaum vorstellen. Bravo.“

„Neue Westfälische“ vom 19.08.2009

 

 

„… begegnen sich hier Kreativität und Musikvielfalt der Völker mit Akribie und ausgereifter Unterrichtstechnik der Klassik. Das machte sich Florian Stubenvoll als Musiklehrer und Konzertmeister zunutze. Es gelang ihm Studenten für sein Musik-Ensemble-Projekt zu gewinnen, große Auftritte zu erlangen und Sponsoren zu werben. Seit dem ersten Auftritt 2004 in Detmold wurde das Ensemble zu einem Freundeskreis mit Orchestertraining und -erfahrung.
Gemeinsame Hochschulausbildung, Freundschaft, Auftritte, Lernen, Folklore und gemeinsame Freude sind die Bindungsglieder.
Diese Kombination ist neu in der Folkszene. Es gab sie vielfach in der DDR. Seither wurde mir so etwas nicht mehr bekannt. Ich bezeichnete deshalb das Ensemble als „Avantgarde“ und denke, dass dieser „Folkloreweg“ auch für Projekte an anderen Musikhochschulen Wegweiser sein kann. Die Qualität kommt auf Marktplätzen und in Funkhäusern an. Und die Folkszene kann sich über die Bereicherung freuen.
Die Musik ist bei den ersten beiden CDs von Vinorosso noch konzertanter. Die 3. CD „Wirbel“ ist nun voll tanzbar. Schöne Vorspiele mit Trommeln, Variationen in den Arrangements mit laut und leise und auch mal ein gesungener Set steigern Abwechslung und Dynamik. Das ist auch der Zusammenarbeit von Vinorosso mit dem Folklore-Tanz-Ensemble SLAWIA in Frankfurt am Main von Dagmar von Garnier zu verdanken. Durch die neuen Aufnahmen setzt Vinorosso jetzt Akzente in der Folkszene.
Wunderbare Arrangements von Florian Stubenvoll und anderen lassen die Folkloretänze auf eine neue Art aufblitzen. Für viele Tanzkreise kann die CD ein Schatz in der CD-Sammlung werden…“

von Hedo Holland – Titelportrait vom „Folkmagazin“ www.folkmagazin.de, Ausgabe 3/2009

 

 

„… Alles gipfelte in einer poetisch erzählten „Zauberreise“, getragen von der Musik des „Ensemble Vinorosso„. Gemeinsam mit dem Tanzensemble „SLAWIA“ ließen die Musiker die Erinnerungen einer Zauberin an ihre vielen Reisen aufleben – in Gestalt vieler Tänze und Musiken aus Ost- und Südosteuropa…“

Pressekritik zum 4. OWL-Kindermusikfest – „Lippische Landes- Zeitung“ (LZ) vom 08.06.2009

 

 

„Publikum stürmt die Bühne – Tänzer und Musiker feiern ihre Premiere bei den Musiktagen… Zum Schluss hielt es einige der rund 320 Zuschauer im Biedenkopfer Bürgerhaus nicht mehr auf den Plätzen. Nachdem das Tanzensemble SLAWIA seine Zugaben gegeben hatte und auch die Musiker von Vinorosso noch einmal gespielt hatten, stürmten rund zwei Dutzend Besucher nach vorne und setzten gemeinsam mit den Profis auf der Bühne zu Kreistänzen an… nach dem rund zweistündigen Auftritt des Tanzensembles SLAWIA mit dem Orchester Vinorosso , den das Publikum mit frenetischem Applaus feierte. Im Rahmen der Eckelshausener Musiktage bestritten beide Ensembles zum ersten Mal ein komplettes Programm gemeinsam…“

„Hinterländer Anzeiger“ vom 02.06.2009

 

 

„Brücken bauen mit schwungvoller Musik… Den Höhepunkt des „brückenbauenden“ Abends bildete das fulminante Konzert des Ensembles Vinorosso aus Detmold im Rahmen des beginnenden 16. „Weltnachtfestivals“, das vom Welthaus in ganz Ostwestfalen-Lippe veranstaltet wird. 280 Zuhörer ließen sich auf eine auf- und anregende Begegnung mit europäischer Folklore ein… Die in die Beine und das Herz gehenden Arrangements von Florian Stubenvoll – auch künstlerisch überzeugend – rissen das Publikum zum Schluss förmlich von den Sitzen…“

„Westfalen Blatt“ vom 13.05.2009 

 

 

Großartige Leistung: das Ensemble Vinorosso spielte ein fulminantes Konzert

BIELEFELD. Ein hochklassiges Konzert konnten die Besucher in der Bartholomäuskirche erleben. Das Ensemble Vinorosso war zu Gast. Das Sinfonieorchester begeisterte mit einem ungewöhnlichen musikalischen Konzept, das an Abwechslung kaum noch zu überbieten ist… Bei dem Konzert wechselten sich Dynamik und Melancholie in rascher Reihenfolge ab, es gab Harmonisches und Exotisches zu hören… Besonders die Klezmer-Klänge und die traditionellen Melodien des Balkans begeisterten das Publikum in der sehr gut besuchten Kirche.“

„Neue Westfälische“ vom 12.05.2009

 

 

„Der Wein steigt in das Gehirn, macht es sinnig, schnell und erfinderisch, voll von feurigen und schönen Bildern“ bemerkte William Shakespeare zum edlen Rebensaft.
Das Ensemble des „Jahrgangs“ 2004 trägt nicht nur den klangvollen Namen „Vinorosso“, es vereint auch in seiner Musik all die Eigenschaften, die schon Shakespeare dem Wein zuspricht: sinnig, erfinderisch, feurig und schön… Dabei erhält die Musik Vinorossos ihre besondere und charakteristische Note durch den Grenzgang zwischen klassischer Konzertmusik und zum Teil exotisch anmutenden, folkloristischen Klängen. Vinorosso bereist musikalisch den Globus und hüllt bulgarische, israelische, mazedonische oder rumänische Musik in ein neues, klangfarbenprächtiges Gewand…
Vinorosso vereint in seinen unterschiedlichen Besetzungen nicht nur eine Vielzahl von exzellenten Musikern, sondern fungiert auch an sich als ein wunderbar harmonisch ineinander greifendes Flechtwerk aus unterschiedlichsten Nationalitäten… Damit ist dieses Ensemble ein kleiner Globus an sich, der sich auf seine Art und Weise mit den Themen „Globalisierung“ und „Identität“ auseinandersetzt…
Dieses Eigene, das Vinorosso entfaltet, ist eine Verquickung aus Merkmalen klassischer Konzertmusik und Elementen folkloristischen Ursprungs. Die gemeinsame Basis der Musiker, die klassische, instrumentale Ausbildung, formt das Klangbild genauso wie die in ihrem Charakter bewahrten volkstümlichen Melodiestrukturen, Rhythmen und Instrumentalfarben. Durch die bestechende, der Kunstmusik eigene Präzision, die dem Spiel des Ensembles zugrunde liegt, treten die folkloristischen Merkmale wie die Feingliedrigkeit einer mazedonischen Melodik oder die Komplexität eines 9/8- oder 15/8- Taktes in den Arrangements in glasklarer Transparenz hervor. Mit dem Fokus auf die Besonderheiten und Eigentümlichkeiten des „bereisten“ folkloristischen Materials – gemessen an der abendländischen Musiktradition – entfalten die Arrangements Vinorossos im Wechselspiel von klassischen und volkstümlichen Instrumentalfarben ihre faszinierende Klanglichkeit…“

Auszüge aus der Laudatio von Margit Keikutt – Verleihung des Sonderpreises für internationale Künstler der Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold am 30.11.2008 an das Ensemble Vinorosso

 

 

„… die Begegnung hochklassischer musikalischer Ausbildung mit den volksmusikalischen Traditionen Osteuropas. Diesen Weg geht Vinorosso, und zwar so gekonnt, locker und lebendig, dass die Stadthalle am 5. Dezember aus allen Nähten platzen wird. Dann stellt das Ensemble seine neue CD „Wirbel“ offiziell vor. …bringt doch die CD die Lebensfreude der über den Rhythmus so erdverbundenen Musik infolge hochklassiger Interpretationen mitreißend lebendig rüber. Es sind nicht die Tänze allein, sondern auch das professionelle Spiel aller Orchestermitglieder, das die Musik in die Herzen ihrer Zuhörer trägt. Dazu kommen gefühlvolle Arrangements, die in sich kreisende Melodien in immer neue Orchesterfarben taucht, so dass die Musik sich bezaubernd steigert…“

„LZ“ vom 26.11.2008 (Rezension der 3. CD „Wirbel“)

 

 

„… Das Ensemble Vinorosso bot zusammen mit der Künstlerin Anni Halgmann einen wahren Ohren- und Augenschmaus. Die ersten Rhythmen des Ensembles hinterließen eine Gänsehaut beim Publikum dieser außergewöhnlichen Veranstaltung: Lebendige Musik gepaart mit den Bildern von Anni Halgmann, brachten Kunst greifbar nah… Jens Heuwinkel führte in seiner humorvoll-informativen Art durch den Abend und servierte Musik und Kunst als erlebbare Einheit. Hinter der Bühne konnte auch der erfahrene Conférencier seine Füße nicht stillhalten, und die Musik ging ihm direkt ins Blut über. Florian Stubenvoll als „Vater“ von Vinorosso entführte die Zuhörer mit seinen Klarinettenklängen auf den Balkan. Die Musiker haben in der Detmolder Musikhochschule ihren gemeinsamen Ursprung und präsentieren sich als eine internationale musikalische Einheit… Die vielfältigen Klänge entführen die Zuhörer in die Welt der tanzenden Zigeuner oder feurigen Ungarn. Die ruhigen Weisen der Violine schwellen an zu einer Kaskade aus betörenden Tönen, die vom träumerischen Idyll in die Bildhaftigkeit heißer Tänze entführen.“

„LZ“ vom 25.09.2006

 

 

„Trotz eines Stromausfalls auf der Bühne gaben sich die Vinorosso-Musiker mit ihren akustischen Instrumenten alles andere als geschlagen. Mit ihrer erlesenen Mischung aus klangfarbenreichen Klezmer- und Balkan-Grooves brillierten sie von der unbeleuchteten Bühne und wussten unter Jens Heuwinkels Moderation – auch er füllte mit seiner Stimme ohne Mikrofon den Platz – das Publikum zu begeistern…“

 „Westfalen-Blatt“ vom 16.08.2006

 

 

„…Das Ensemble Vinorosso sorgte für ein volles Haus. Das wundert wenig, gilt doch das noch junge Orchester als Geheimtipp….Jens Heuwinkel moderierte locker, witzig und charmant durch das anspruchsvolle Programm… Der Leiter des Ensembles, Florian Stubenvoll, ist den Detmoldern als hervorragender Klarinettist bestens bekannt und so durfte man auch von seinem Orchester etwas Besonderes erwarten. Das wurde auch geboten und so wurde das Orchester vom restlos begeisterten Publikum erst nach drei Zugaben entlassen…“

„Lippe aktuell“ vom 14.01.2006

 

 

„…Das Theater war voll besetzt, die Zuschauer begeistert von dem, was sie geboten bekamen.“

„LZ“ vom 12.07.2005

 

 

„… was sie hier präsentieren, sind Tänze voller Vitalität und überschäumender Lebensfreude, genial gemixt mit langsameren Stücken, die ein Hauch Melancholie durchzieht.
Wie leicht auch solche ungewohnten Taktarten wie der 15/8-Takt des bulgarischen „Bucimis“ oder der 25/8-Takt der „Dvaispetorka“ aus Mazedonien in ostwestfälisch-lippische Beine gehen – das ist nur eine Erkenntnis nach dem Anhören der CD mit ihrer kunstvoll interpretierten, aber dennoch nie gekünstelt wirkenden Musik…“

„LZ“ vom 08.07.2005 (Rezension der ersten CD „european seas“)

 

 

„… Das Ensemble Vinorosso, das vor einer Woche im Sommertheater Detmold ein Erwachsenenpublikum zu Beifallsstürmen hinriss, spielt genauso Tänze vom Balkan wie klassische Musik….
Im Anschluss des Konzertes wurden Fragen nach einer CD des Orchesters laut. Kein Wunder, denn diese schönen Klänge möchte man öfter hören.“

„Lippe aktuell“ vom 13.11.2004

 

 

„Nach zwei Stunden war das Publikum trunken vor Vergnügen… Die erlesene Mischung aus europäischer Folklore und klassischer Klangfarbe schmeichelte den Ohren der 300 Besucher im Sommertheater Detmold… Gerade die Klarinette ist immer beides gewesen, Instrument der Sinfonik und hörbares Zeichen einer kulturellen Identität zahlreicher Volksgruppen. Der exzellente Klarinettist Florian Stubenvoll hat – ganz anders als viele seiner Kollegen – diese beiden Welten der Klarinette immer im Auge gehabt. Schon in seinem Konzertexamen hatte er nach der hohen Kunst aus Klassik und Romantik die hohe Kunst des Klezmer als überraschende Zugabe geliefert. Das so einer im Umfeld eines von Cross-over und Weltmusik geprägten Zeitgeistes auf die Idee kommt, Folkloristisches auf einen erweiterten Streichorchesterapparat zu übertragen, liegt auf der Hand. Dabei macht Stubenvoll es sich nicht so leicht wie viele Weltmusiker, typische Melodien so lange zurechtzubiegen, bis sie ihrer Authentizität beraubt auf jeden Popsound passen. Vielmehr versucht er, die kunstfertigen Besonderheiten der jeweiligen Folklore zu erhalten…“

 „LZ“ vom 6./7.11.2004