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"Ibbenbüren. Südländisches Flair war am Freitag auf dem Christuskirchplatz zu genießen, denn auch Petrus spielte diesmal beim Festival „Ab in die Mitte“ so richtig mit. „Vinorosso“, das Orchester der Musikhochschule Detmold, hätte sicher auch ohne seine Hilfe „den Kern geöffnet“, aber so war es ein echter Sommerabendtraum. Vino rosso wurde zwar nur wenig getrunken, dafür gab es für jeden Konzertbesucher ein Glas Sekt, und der passte mindestens ebenso gut zu der spritzigen Musik. Und das musikalische Programm zwischen Klassik und Weltmusik war nicht weit von einem Fünf-Sterne-Menü entfernt. Die Leitung des Orchesters hatte der Klarinettist Florian Stubenvoll, der an diesem Abend auch die Moderation übernahm. Bei seinen prägnanten und einfühlsamen Erläuterungen sprach er immer wieder von „unserer Auffassung, unserer Sichtweise“ und den Möglichkeiten, die das vielseitige - auch orientalische - Instrumentarium des Orchesters eröffne. Damit wurden besondere musikalische Eindrücke erzeugt und verstärkt. Dies zeigte sich besonders deutlich bei dem „Rondo alla turca für Klavier und Orchester“ von Wolfgang Amadeus Mozart. Die Mitglieder des aus mehr als zehn Nationen stammenden und generationsübergreifenden Orchesters mit Studierenden, ehemaligen Studierenden und Lehrern zeigten vehemente Spielfreude. Darüber hinaus bereicherten sie die Musik mit einem außerordentlichen Emotionsreichtum, der ihren unterschiedlichen Wurzeln und Lebenserfahrungen entsprach. Schon zuvor waren die Hörer auf diese Vielfalt vorbereitet worden. Stubenvoll verwies im „Rondo Albanese“, mit dem das Ensemble das Konzert eröffnete, auf „musikalische Grüße der Luftabteilung und der Percussionsabteilung“ gefolgt von „den sanften Schlussbemerkungen sämtlicher schwingender Saiten“. In dieser Weise eingestimmt war das Publikum auch für die Feinheiten bei Giacomo Rossinis Ouvertüre zur Oper „Semiramide“ sensibilisiert, die hier noch leichtfüßiger wirkte als man sie ohnehin kennt. So erlebten die begeisterten Hörer auf dem sehr gut besuchten Christuskirchplatz zwei Stunden berauschender Musik. Dabei wurde die Klassik ohne jeden Authentizitätsverlust von manchem Staubkorn befreit. Je weiter der Abend fortschritt, desto ausgelassener wurde die Musik, aber selbst bei einer sehnsuchtsvollen Weise aus Armenien, oder einer verträumt zärtlichen Melodie aus Mazedonien war stets die „lebendige Energie der Töne“ zu spüren, „die sich verbinden und wieder weiterziehen“. Allmählich verschob sich der Schwerpunkt des Konzerts immer mehr zu traditioneller Balkanmusik, die mit ihren Rhythmen besonders ins Blut ging. Gleichermaßen wusste das Publikum aber auch den Abwechslungsreichtum der verschiedenen extra hervortretenden Instrumente wie der Finger-Zimbel, der Trompete, des Akkordeons und vieler anderer zu schätzen. Einprägsam apart war eine schmelzende Cello-Kantilene, die mit einem atemberaubenden Schlagzeugsolo korrespondierte. Bis zum Ende überwog tiefgründiger Frohsinn: Ein Sommerkonzert wie aus dem Märchenbuch!" VON SUNHILD SALASCHEK - Ibbenbürener Volkszeitung vom 23.08.2010
"Bilderbuchstart für den ersten Kultursommer: ....Gute-Laune-Musik macht nicht nur dem Publikum, sondern auch den Musikern des Ensembles Vinorosso selbst Spaß. Deswegen sind ihre Tänze und Volksweisen so mitreißend. Die Virtuosität jedes einzelnen Instrumentalisten und die swingenden Rhythmen aus Osteuropa machen das Hörvergnügen komplett.....Der vom Kulturamt erstmals veranstaltete Paderborner Kultursommer hat sein Publikum gefunden...."
"Wein ist der Regen für den Garten unserer Seele" - Praktische interkulturelle Kompetenz - das Ensemble "Vinorosso": aus der Zeitschrift "Erwachsenenbildung" - 04/2009 - Anfang des Berichtes von Ursula Böhmer
"Musikalische Feuerwerker - Ensemble Vinorosso in Winkhausen .....das Ensemble Vinorosso ist absolut einzigartig, denn der Sound klingt immer anders, je nachdem wer von den gut 25 Mitgliedern gerade mitspielt. Am Samstag waren es sechs junge Musiker, die die gut 160 Besucher in der Winkhauser Zehntscheune zu Begeisterungsstürmen hinrissen. Natürlich unplugged, kein Verstärkergefiepe trübt den vollkommen authentischen Sound, den das quirlige Sextett aus vier verschiedenen Nationen präsentierte. Eine musikalische Reise durch die Volksmusiken Osteuropas, angereichert mit klassischer Virtuosität und hintergründigem Spielwitz. aus der Neuen Westfälischen, Ende November 2009
"Eine Welle der Begeisterung - Best of: Ensemble Vinorosso feiert fünften Geburtstag mit einem einzigartigen Konzert ....Beim Ensemble Vinorosso trifft Musik aus verschiedenen Welten zusammen, man könnte sagen, hier trifft sich die Welt. Bei dieser feinfühligen, lebhaften, temperamentvollen Musik weichen alle Grenzen. Während das Ensemble ansteckende Rhythmen mit getragenen Klezmer-Melodien und aufbrausenden Tänzen verbindet, jongliert Jens Heuwinkel am Rande der Bühne mit bunten Bällen. Zusammen ergibt das ein Gesamtkunstwerk, in dem die artistischen Züge die Bewegung der Musik aufnehmen und den sichtlichen Spaß, den die Musiker dabei empfinden, einfach in die Hände transportieren....Taktarten wechseln, als seien sie auf einer lebendigen Reise. Wellenartig nehmen Lautstärke und Tempo zu, um sich dann wieder sanft zurückzuziehen. Das klingt einerseits in sich geschlossen und gleichförmig, dann aber auf eine spannende Art verschieden....Zwischen beeindruckenden Solo-Einlagen finden die Musiker immer wieder zusammen, greifen die Geschichten hinter den Titeln auf oder überraschen sich gegenseitig mit experimentellen Klängen. Die Töne verbinden sich und ziehen weiter, wie eine Welle der Begeisterung. Die vielen Menschen im Publikum klatschen und pfeifen, die Musik vom Ensemble Vinorosso ist wie ein aufregendes Lauffeuer, das in Sekundenschnelle von der ersten bis in die letzte Reihe gelangt und auf dem Weg dorthin die wichtigste Botschaft schon längst verbreitet hat: Musik verbindet." aus der Lippischen Landeszeitung (LZ) vom 20.10.09
"Grenzenlos mitreißend - Detmolder Ensemble Vinorosso besticht seit fünf Jahren mit Weltmusik in ganz eigener Spielart" aus der LZ vom 14.10.09
"Musikalisch entgrenzter Abend - Leidenschaftliches Orchesterspiel: Das Ensemble Vinorosso unter der Leitung seines Klarinettisten Florian Stubenvoll wurde mit Ovationen gefeiert. Gütersloh. Wann hat es das schon einmal gegeben: Dass ein Musiker die Standing Ovations des Publikums noch weit vorm Ende des Konzerts fast abwehren muss, weil die Begeisterung keine Grenzen kennt......Und dann spielen sie weiter, die 19 Damen und Herren des Ensembles Vinorosso, und bringen Orient und Okzident, Klassik und Weltmusik so hinreißend schön zusammen, dass Volker Wilmking am Ende die Frieden stiftende Macht der Musik beschwört. Einen schöneren Auftakt zur Woche der kleinen Künste als diesen musikalisch entgrenzten Abend hätte sich der Vorsitzende der Kulturgemeinschaft Dreiecksplatz gar nicht wünschen können.....So international besetzt wie das Orchester ist auch seine Musik: Die Musiker aus Mazedonien, Serbien, Bulgarien oder der Türkei bringen ihre Musik mit, die jede ihre Eigenart hat und doch eines eint: die permanent wechselnden Taktarten, die elegische Poesie ihrer Einleitungen und der wirbelnde Schwung ihrer Tänze. Leidenschaftlicher und virtuoser gespielt kann man sich diese Musik kaum vorstellen. Bravo." aus der "Neuen Westfälischen" vom 19.08.2009
Aus dem Titelportrait des Folkmagazins von Hedo Holland www.folkmagazin.de (Ausgabe 3/2009): "....begegnen sich hier Kreativität und Musikvielfalt der Völker mit Akribie und ausgereifter Unterrichtstechnik der Klassik. Das machte sich Florian Stubenvoll als Musiklehrer und Konzertmeister zunutze. Es gelang ihm Studenten für sein Musik-Ensemble-Projekt zu gewinnen, große Auftritte zu erlangen und Sponsoren zu werben. Seit dem ersten Auftritt 2004 in Detmold wurde das Ensemble zu einem Freundeskreis mit Orchestertraining und -erfahrung.
Pressekritik zum 4. OWL-Kindermusikfest: "....Alles gipfelte in einer poetisch erzählten "Zauberreise", getragen von der Musik des "Ensemble Vinorosso". Gemeinsam mit dem Tanzensemble "SLAWIA" ließen die Musiker die Erinnerungen einer Zauberin an ihre vielen Reisen aufleben - in Gestalt vieler Tänze und Musiken aus Ost- und Südosteuropa..." aus der "Lippischen Landeszeitung (LZ)" vom 08.06.2009
"Publikum stürmt die Bühne - Tänzer und Musiker feiern ihre Premiere bei den Musiktagen....Zum Schluss hielt es einige der rund 320 Zuschauer im Biedenkopfer Bürgerhaus nicht mehr auf den Plätzen. Nachdem das Tanzensemble SLAWIA seine Zugaben gegeben hatte und auch die Musiker von Vinorosso noch einmal gespielt hatten, stürmten rund zwei Dutzend Besucher nach vorne und setzten gemeinsam mit den Profis auf der Bühne zu Kreistänzen an.....nach dem rund zweistündigen Auftritt des Tanzensembles SLAWIA mit dem Orchester Vinorosso , den das Publikum mit frenetischem Applaus feierte. Im Rahmen der Eckelshausener Musiktage bestritten beide Ensembles zum ersten Mal ein komplettes Programm gemeinsam... aus dem "Hinterländer Anzeiger" vom 02.06.09
Brücken bauen mit schwungvoller Musik.....Den Höhepunkt des "brückenbauenden" Abends bildete das fulminante Konzert des Ensembles Vinorosso aus Detmold im Rahmen des beginnenden 16. "Weltnachtfestivals", das vom Welthaus in ganz Ostwestfalen-Lippe veranstaltet wird. 280 Zuhörer ließen sich auf eine auf- und anregende Begegnung mit europäischer Folklore ein.....Die in die Beine und das Herz gehenden Arrangements von Florian Stubenvoll - auch künstlerisch überzeugend - rissen das Publikum zum Schluss förmlich von den Sitzen.... aus dem "Westfalen Blatt" vom 13.05.2009
Großartige Leistung: das Ensemble Vinorosso spielte ein fulminantes Konzert....Ein hochklassiges Konzert konnten die Besucher in der Bartholomäuskirche erleben. Das Ensemble Vinorosso war zu Gast. Das Sinfonieorchester begeisterte mit einem ungewöhnlichen musikalischen Konzept, das an Abwechslung kaum noch zu überbieten ist....Bei dem Konzert wechselten sich Dynamik und Melancholie in rascher Reihenfolge ab, es gab Harmonisches und Exotisches zu hören....Besonders die Klezmer-Klänge und die traditionellen Melodien des Balkans begeisterten das Publikum in der sehr gut besuchten Kirche. aus der "Neuen Westfälischen" vom 12.05.2009
Verleihung des Sonderpreises für internationale Künstler der Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold am 30.11.2008 an das Ensemble Vinorosso - Auszüge aus der Laudatio von Margit Keikutt: „Der Wein steigt in das Gehirn, macht es sinnig, schnell und erfinderisch, voll von feurigen und schönen Bildern“ bemerkte William Shakespeare zum edlen Rebensaft. Das Ensemble des „Jahrgangs“ 2004 trägt nicht nur den klangvollen Namen „Vinorosso“, es vereint auch in seiner Musik all die Eigenschaften, die schon Shakespeare dem Wein zuspricht: sinnig, erfinderisch, feurig und schön…Dabei erhält die Musik „Vinorossos“ ihre besondere und charakteristische Note durch den Grenzgang zwischen klassischer Konzertmusik und zum Teil exotisch anmutenden, folkloristischen Klängen. „Vinorosso“ bereist musikalisch den Globus und hüllt bulgarische, israelische, mazedonische oder rumänische Musik in ein neues, klangfarbenprächtiges Gewand… „Vinorosso“ vereint in seinen unterschiedlichen Besetzungen nicht nur eine Vielzahl von exzellenten Musikern, sondern fungiert auch an sich als ein wunderbar harmonisch ineinander greifendes Flechtwerk aus unterschiedlichsten Nationalitäten…Damit ist dieses Ensemble ein kleiner Globus an sich, der sich auf seine Art und Weise mit den Themen „Globalisierung“ und „Identität“ auseinandersetzt… Dieses Eigene, das „Vinorosso“ entfaltet, ist eine Verquickung aus Merkmalen klassischer Konzertmusik und Elementen folkloristischen Ursprungs. Die gemeinsame Basis der Musiker, die klassische, instrumentale Ausbildung, formt das Klangbild genauso wie die in ihrem Charakter bewahrten volkstümlichen Melodiestrukturen, Rhythmen und Instrumentalfarben. Durch die bestechende, der Kunstmusik eigene Präzision, die dem Spiel des Ensembles zugrunde liegt, treten die folkloristischen Merkmale wie die Feingliedrigkeit einer mazedonischen Melodik oder die Komplexität eines 9/8- oder 15/8- Taktes in den Arrangements in glasklarer Transparenz hervor. Mit dem Fokus auf die Besonderheiten und Eigentümlichkeiten des „bereisten“ folkloristischen Materials – gemessen an der abendländischen Musiktradition – entfalten die Arrangements „Vinorossos“ im Wechselspiel von klassischen und volkstümlichen Instrumentalfarben ihre faszinierende Klanglichkeit…
…die Begegnung hochklassischer musikalischer Ausbildung mit den volksmusikalischen Traditionen Osteuropas. Diesen Weg geht „Vinorosso“, und zwar so gekonnt, locker und lebendig, dass die Stadthalle am 5. Dezember aus allen Nähten platzen wird. Dann stellt das Ensemble seine neue CD „Wirbel“ offiziell vor…bringt doch die CD die Lebensfreude der über den Rhythmus so erdverbundenen Musik infolge hochklassiger Interpretationen mitreißend lebendig rüber. Es sind nicht die Tänze allein, sondern auch das professionelle Spiel aller Orchestermitglieder, das die Musik in die Herzen ihrer Zuhörer trägt. Dazu kommen gefühlvolle Arrangements, die in sich kreisende Melodien in immer neue Orchesterfarben taucht, so dass die Musik sich bezaubernd steigert… aus der „LZ“ vom 26.11.2008 (Rezension der 3. CD „Wirbel“)
…Das „EnsembleVinorosso“ bot zusammen mit der Künstlerin Anni Halgmann einen wahren Ohren- und Augenschmaus. Die ersten Rhythmen des Ensembles hinterließen eine Gänsehaut beim Publikum dieser außergewöhnlichen Veranstaltung: Lebendige Musik gepaart mit den Bildern von Anni Halgmann, brachten Kunst greifbar nah…..Jens Heuwinkel führte in seiner humorvoll-informativen Art durch den Abend und servierte Musik und Kunst als erlebbare Einheit. Hinter der Bühne konnte auch der erfahrene Conférencier seine Füße nicht stillhalten, und die Musik ging ihm direkt ins Blut über. Florian Stubenvoll als „Vater“ von „Vinorosso“ entführte die Zuhörer mit seinen Klarinettenklängen auf den Balkan. Die Musiker haben in der Detmolder Musikhochschule ihren gemeinsamen Ursprung und präsentieren sich als eine internationale musikalische Einheit….Die vielfältigen Klänge entführen die Zuhörer in die Welt der tanzenden Zigeuner oder feurigen Ungarn. Die ruhigen Weisen der Violine schwellen an zu einer Kaskade aus betörenden Tönen, die vom träumerischen Idyll in die Bildhaftigkeit heißer Tänze entführen. aus der „LZ“ vom 25.09.2006
Trotz eines Stromausfalls auf der Bühne gaben sich die Vinorosso-Musiker mit ihren akustischen Instrumenten alles andere als geschlagen. Mit ihrer erlesenen Mischung aus klangfarbenreichen Klezmer- und Balkan-Grooves brillierten sie von der unbeleuchteten Bühne und wussten unter Jens Heuwinkels Moderation – auch er füllte mit seiner Stimme ohne Mikrofon den Platz – das Publikum zu begeistern…. aus dem „Westfalen-Blatt“ vom 16.08.2006
…Das „Ensemble Vinorosso“ sorgte für ein volles Haus. Das wundert wenig, gilt doch das noch junge Orchester als Geheimtipp….Jens Heuwinkel moderierte locker, witzig und charmant durch das anspruchsvolle Programm…Der Leiter des Ensembles, Florian Stubenvoll, ist den Detmoldern als hervorragender Klarinettist bestens bekannt und so durfte man auch von seinem Orchester etwas Besonderes erwarten. Das wurde auch geboten und so wurde das Orchester vom restlos begeisterten Publikum erst nach drei Zugaben entlassen…. aus „Lippe aktuell“ vom 14.01.2006
…Das Theater war voll besetzt, die Zuschauer begeistert von dem, was sie geboten bekamen. aus der „LZ“ vom 12.07.2005
…was sie hier präsentieren, sind Tänze voller Vitalität und überschäumender Lebensfreude, genial gemixt mit langsameren Stücken, die ein Hauch Melancholie durchzieht. Wie leicht auch solche ungewohnten Taktarten wie der 15/8-Takt des bulgarischen „Bucimis“ oder der 25/8-Takt der „Dvaispetorka“ aus Mazedonien in ostwestfälisch-lippische Beine gehen – das ist nur eine Erkenntnis nach dem Anhören der CD mit ihrer kunstvoll interpretierten, aber dennoch nie gekünstelt wirkenden Musik…. aus der „LZ“ vom 08.07.2005 (Rezension der ersten CD „european seas“)
….Das „Ensemble Vinorosso“, das vor einer Woche im Sommertheater Detmold ein Erwachsenenpublikum zu Beifallsstürmen hinriss, spielt genauso Tänze vom Balkan wie klassische Musik…. Im Anschluss des Konzertes wurden Fragen nach einer CD des Orchesters laut. Kein Wunder, denn diese schönen Klänge möchte man öfter hören. aus „Lippe aktuell“ vom 13.11.2004
Nach zwei Stunden war das Publikum trunken vor Vergnügen…Die erlesene Mischung aus europäischer Folklore und klassischer Klangfarbe schmeichelte den Ohren der 300 Besucher im Sommertheater Detmold...Gerade die Klarinette ist immer beides gewesen, Instrument der Sinfonik und hörbares Zeichen einer kulturellen Identität zahlreicher Volksgruppen. Der exzellente Klarinettist Florian Stubenvoll hat – ganz anders als viele seiner Kollegen – diese beiden Welten der Klarinette immer im Auge gehabt. Schon in seinem Konzertexamen hatte er nach der hohen Kunst aus Klassik und Romantik die hohe Kunst des Klezmer als überraschende Zugabe geliefert. Das so einer im Umfeld eines von Cross-over und Weltmusik geprägten Zeitgeistes auf die Idee kommt, Folkloristisches auf einen erweiterten Streichorchesterapparat zu übertragen, liegt auf der Hand. Dabei macht Stubenvoll es sich nicht so leicht wie viele Weltmusiker, typische Melodien so lange zurechtzubiegen, bis sie ihrer Authentizität beraubt auf jeden Popsound passen. Vielmehr versucht er, die kunstfertigen Besonderheiten der jeweiligen Folklore zu erhalten… aus der „LZ“ vom 6./7.11.2004
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